Unsere Digitalisierungs-Projekte - Die IT in der gesamten Bandbreite
Materialfluss-Steuerungskonzept
Erstellen eines komplexen Steuerungssystems für eine On-Demand-Buchproduktion in den USA.
Zu den Aufgaben gehörte die Architektur und die Umsetzung des zentralen Steuerungssystems sowie die Optimierung der Laufwege der einzelnen Buchbestandteile.
(Aufnahme und Verarbeiten der Aufträge, Verarbeiten aller Scannerdaten, Steuerung der Druck-/Schneide-/Falt-/Klebe- und Fördersysteme, autom. Korrektur von Fehlmengen, Ansteuern des Hochregal-Lagers)
Ein vollautomatisches Regelsystem (Hierarchische Petrinetze, Zustandsautomaten) passt Produktionsbedürfnisse permanent an aktuelle Nachfragesituation an, egal, ob sich diese durch Stornierungen, Neubestellungen oder Fehlproduktionen ändert.
Weiterhin wurde die Inbetriebnahme vom Prototypen in Deutschland bis zum Produktionssystem in den USA begleitet. Im Anschluss erfolgte die Übergabe an die Kunden-IT.
Cloudportal - interne Datenkonsolidierung
Planen und Erstellen eines Intranet-Portals zur Konsolidierung von Externen-IT-Verträgen für einen deutschen Stahlkonzern.
Durch historische bedingte Fusionen, Fragmentierungen, Zusammenschlüsse, Ausgründungen und Fusionen waren Informationen zu entsprechenden Verträgen an vielen Orten fragmentiert abgelegt.
Eine manuelle Bearbeitung und Konsolidierung wäre sehr zeitaufwendig ausgefallen.
Knobloch & Gröhn hat eine zentrale Anlaufstell im Intranet geschaffen, um diese Verträge zusammenzutragen, abzulegen und durch einen geführten Mehrstufen-Prozess zu konsolidieren.
Die Einsparung durch den automatisierten Prozess lagen im 1-stelligen Millionenbereich.
Cloudportal, Mobil-App - Verkehrsmesssysteme
Planen und Erstellen eines webbasierten Portals zur Auswertung von Verkehrsdaten sowie der Wartungs-Mobil-App für einen führenden deutschen Hersteller von Verkehrsmesssystemen.
Abnehmer der Messysteme sind u.a. Städte, Kommune und Länder, die dem gesetzlichen Auftrag zur Messung von Verkehrsbrennpunkten nachkommen müssen. Die geeichte Messtechnik unterscheidet zwischen einer Vielzahl von Fahrzeugklassen und gibt u.a. Geschwindigkeit, Entfernung und Richtung zur Auswertung an das Portal weiter.
Das Portal bietet die Möglichkeit Geräte, Standorte, Messzeiträume und zugehörige Daten zu verwalten und auszuwerten.
Für die Auswertung können einfache Daten-Listen, komplexe Aggregationen, grafische Kurven-Darstellungen(Charts), Kunden-Daten, Standort- Informationen und -Fotos kombiniert und als PDF-Dokument ausgegeben werden.
Die Mobil-App unterstützt die Techniker vor Ort bei der Einrichtung und Wartung der Messysteme. Die Verbindung erfolgt über eine gesicherte Bluetooth-LE-Kommunikation, zur Kostenoptimierung wurde ein Cross-Plattform-Framework eingesetzt (iOD + Android). Weltweit werden mehr als 2500 Messysteme von mehr als 500 Kunden/Kommunen/Städten eingesetzt.
KG hat neben der Entwicklung den Ständigen Service und Support der Software übernommen.
E-Charging - Von der Firmware bis Cloudbackend
Verantwortlich für Software- und Archstrategie Gesamt-Software-Archtiketurverantwortung für ein E-Charging-System eines führenden deutschen Herstellers von E-Lade-Säulen.
Zu den Aufgaben gehörte das:
- Planen und Erstellen des zentralen, cloudbasierten Steuerungs- und Verwaltungs-Systems
- Planung und Erstellung eines webbasierten Portals für Auswertung, Statusüberwachung und Maintenance.
- Erstellen der Mobil-App(Android, iOS) zur Autorisierung vor der Ladesäule
- Erstellen der Ladesäulen Firmware (STM32CubeL4-Prozessor)
An das zentrale System wurden hohe Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit, Stabilität Ausfallsicherheit und Performanz gestellt. Aufgaben sind u.a. die Autorisierung der Ladevorgänge und das Speichern der eichrechtlich zertifizierten Lade-Daten.
Das Web-Portal ist unterteilt in einen Nutzer-, einen Betreiber- und einen Wartungsbereich. Dem Anwender ist es hier u.a. möglich, Zugriff auf die verarbeitete Ladedaten zu erhalten, Ladesäulen oder Zugangs-Medien zu Verwalten und Wartungsfunktionen (z.B. Neu- Konfiguration) auszuführen.
Die Mobil-App ermöglich es dem Kunden sich vor der Ladesäule zu authentifizieren und eine Ladung zu beginnen/zu beenden, sowie einen ständigen Überblick über den Ladestatus zu behalten. Die Verbindung erfolgt über eine gesicherte SSL-Verbindung, zur Kostenoptimierung wurde ein Cross-Plattform-Framework eingesetzt (iOD + Android)
Gesetzgebung Telematik
Erstellen eines softwarebasierten Telematik-Simulators (Mobil-App und Cloud-/Web-Backend) zur Demonstration der Offenen Telematik Plattform im vernetzten Fahrzeug als wettbewerbs- und verbraucherfreundliche Lösung.
Der Simulator wurde für den Deutschen Automobil Aftermarket/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe erstellt und im Gesetzgebungsprozess als Demonstration-Medium benutzt.
Die Vorstellung fand mehrfach erfolgreich in entsprechenden gesetzgebenden Gremien in Berlin und Brüssel statt.
Wearables
Erstellen einer Mobil-App für einen führenden deutschen Hersteller im Bereich textiler Systemintegration (Conformable Electronics).
Kommunikationspunkt für die App waren Sport-Textilien mit integrierten Sensoren, die fortlaufend biometrische Werte des Trägers aufnehmen und in einer integrierten Basiseinheit speichern.
Die Marktreife der Textilien wurde zuvor u.a. beim Einsatz im Profi- Fußball bestätigt.
Die Mobil-App kommuniziert über das Bluetooth-LE-Protokoll mit der Basiseinheit und ermöglicht so eine Echtdatenauswertung der anfallenden biometrischen Werte des Sportlers. Eine Weiterleitung an ein Cloud-Portal ist ebenfalls vorgesehen.
Strategie, Analyse, Governance und Reorganisation
Kommunalwesen
Verantwortlich für Gesamtarchitektur, Softwarestrategie und Governance bei einer Mittelstadt in NRW für Stadt und Stadteigene Betrieb (z.B. Nahverkehr, Stadtwerke).
Koordinierung der Digitalisierung von Bürgerbeteiligung, Online-Zugangs-Gesetz, Lösungen wie dem kostenlosen ÖPNV bis hin zum Neuaufsetzen und Etablieren eines kommunalen Digitalstandards in Zusammenarbeit mit Partnerstädten.
Telekommunikation
Analyse und Neuaufsetzen des zentralen IT-Systems zur Steuerung des Außendienstes bei einem führenden deutschen Telekommunikationsunternehmen.
Energiewirtschaft
Analyse und Reorganisation des IT-Bereiches eines Konzerns in der Energiewirtschaft.
Versicherungen
Analyse und Neukonzeption der IT-Organisation einer Versicherung der Sparkassen/Banken.
Stahlkonzern
Digitalisierung bei deutschem Stahlkonzern. Einführung neuer interner Kommunikationsplattform, Design neuer Arbeitsumgebungen, Einführung neuer Kollaborations- und Bonifikationsmodelle
Massen-Daten - Analyse, KI, Mustererkennung, Performance
Analyse Zahlungsverkehr
Analysieren von internationalen Zahlungsflüssen (Swift) für eine deutsche Großbank in Frankfurt.
Ziel war es, Geldwäsche (Money Laundering)-Bewegungen zu erkennen und nachzuverfolgen.
Knobloch & Gröhn entwickelte dazu eigene Algorithmen zur automatisierten Erkennung von entsprechenden (oftmals „verschleierten“) Bewegungs- und Buchungs-Mustern.
Neben der Genauigkeit war die Performanz ein zwingendes Kriterium (Suchmenge > 1Mrd Buchungen). KG arbeitete dafür in einem Hochsicherheitsbereich mit entsprechender Geheimhaltung.
Die Ergebnisse führten zu Einsparungen im 2stelligen Millionenbereich (Vor der Regulierungsbehörde).
Analyse Vertragsdaten
Analyse und Korrektur der Abrechnung im europäischen Gasverkehr (Großkunden-Verträge) vor Eintritt der Verjährungsfrist für einen führenden deutschen Energieversorger.
Ausgangslage war, dass ein anspruchsvolles Abrechnungsmodell der Regulierungsbehörde bei vielen Gasversorgern nur unzureichend in der IT umgesetzt wurde.
Viele Einzel-Lieferungen und -Abrechnungen sowie die daraus resultierenden Ansprüche konnten nicht korrekt ermittelt werden. Dadurch waren Ansprüche in dreistelligem Millionenbereich ungeklärt (Hohes Kostenrisiko nach Verjährungsfrist).
KG entwickelte eine Analyseumgebung und eine Software, um die interne Datenlage zu ordnen und zu konsolidieren.
Die Auswertung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Fachseite und führte am Ende zu einer Einsparung im 1-stelligen Millionenbereich.
Prototypen-Entwicklung
Bit, Byte, Aktor, Sensor, Bewegung
3D-Drucker, Medizintechnik
Erstellen der Steuerungssoftware eines 3D-Drucker-Prototypen für einen mittelständischen Hersteller von Medizintechnik.
Ziel war es, einen Drucker für einen wirtschaftlichen Rapid- Protoyping-Prozess zu schaffen.
Die zu beherrschende Technik war eine Mehrschicht UV- Projektion auf einen biokompatiblen Kunststoff. Zu den Aufgaben gehörte die Aufnahme und Verarbeiten der eigehenden Aufträge, das Verarbeiten aller Scannerdaten sowie das Orchestrieren aller Sensoren und Aktoren.
Lehrmittel, KFZ-Branche
Erstellen und Programmieren eines digitalen Prototyps für einen führenden deutschen Hersteller von Lehrmitteln.
Auftrag war es, eine elektronische Einschubplatine für die Demonstration von optischen Bussystemen in Kraftfahrzeugen zu erstellen.
Knobloch & Gröhn lieferte drei Prototypen in Industriequalität, plante und erstelle die notwendige Firmware. Diese wurde direkt in die Serienfertigung übernommen und ist noch heute als Produkt bestellbar.
Ladesäule AC
ISO-15118 konform
Reverse-Engineering - Zurück zum Source
Code-Recovering
Rekonstruieren der Treiber-Software eines Fingerabdruck-Scanners für einen internationalen Hersteller von optischen Digital-Scannern.
Trotz aller Rechte an den Original-Quelltexte waren diese nach einem Firmenübergang nicht mehr zugänglich.
Ein Reverse-Engineering stellte sich in der Vollkostenrechnung wesentlich günstiger als eine Neuentwicklung dar.
KG analysierte die Original-Treiber-Binaries und erstellte für den Kunden die zugehörige Dokumentation und einen übersetzbaren Quelltext nach aktuellem Standard.
Trojaner-Detektion
Teilnahme an der "Reversing Challenge“ des Bundesnachrichtendienstes (BND)
Die Aufgabe war es, mehrere hochkomplexe und aggressive Erpressungs-Trojaner zu analysieren/entschlüsseln und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Individuelle Angriffe durch sogenannte „Trojaner“ oder andere Schadsoftware werden für Privatpersonen wie auch für Firmen zu einer zunehmen Herausforderung. Daten werden durch diese in „Geiselhaft“ genommen oder gar gelöscht. Ein Wiedererlangen ist nicht oder nur durch Zahlen hoher Summen an Unbekannt möglich. Der betriebswirtschaftliche Schaden durch Datenverlust kann Existenzbedrohend werden.
KG hat durch jahrelange Erfahrung im Reverse-Engineering und maschinennaher Programmierung (Assembler) die Kompetenz und die Werkzeuge, Schadsoftware zu analysieren, deren oftmals verdeckte Funktionalität aufzudecken und ggf. Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Die vorgegebenen Aufgaben des BND wurden in kürzester Zeit erfolgreich bewältigt.
IT-Experte im europäischen Car-Aftermarket
- IT-Experte des europäischen Car-Aftermarkets im Bereich Telematik. AFCAR-Allianz: Werkstätten, Zulieferer, KFZ-Versicherer, Teilhändler, Datenhändler, Leasingunternehmen, Straßenverkehrsclubs.
- Entwurf einer offenen Telematikplattform (OTP), die aktuell in der Gesetzgebung diskutiert wird.
- Mitarbeit in Standardisierungen von ISO und CEN rund um das Thema Telematik (z.B. Vehicle Station Gateway, Extended Vehicle (ISO 20077,20078,20080), 3rd party eCALL).
- Mitarbeit in europäischen und nationalen Initiativen (z.B. Oversee, C-IST, CCAM), Teilnahme an Sitzungen von Ministerien, Generaldirektionen und Kommission (Motor Vehicles Working Group) sowie der UN-ECE in Genf (Cybersecuritygesetzgebung Autotomotive)
- Autor des Konzeptes der ADU („Aftermarket Digital Unit“).
- Autor eines Schutzkonzeptes gegen Tachobetrug in der Methodik Common Criteria für die FIA.
- Autor der Studie „Extended Vehicle- Proof of Concept” im Auftrag der EU für den Bereich Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen.
- Autor der Studie „Off-Board und On-Board Plattformen im Automobil“ im Auftrag der europäischen Aftermarketverbände.